30.03.22: Früchte des Geistes

Viele biblische oder kirchengeschichtlichen Persönlichkeiten sind für mich eindeutig Innovator*innen. Warum? Sie hatten Ideen, Visionen, Sehnsüchte. Sie nahmen Probleme oder Missstände wahr und wollten diese lösen. Dann machten sie sich ans Werk. Nach mehr oder weniger schwierigen Prozessen waren sie oft erfolgreich, nicht immer vollständig oder eindeutig, auch nicht immer genau so wie geplant, aber doch mit deutlich messbaren Ergebnissen und Verbesserungen.

Wenn man heute von pastoralen Innovationen spricht, sollte man daher auch beschreiben können, woran man denn konkret merkt, ob Verbesserungen gelungen und Innovationen erfolgreich sind.

Haben Menschen gelernt, sich selbst, ihren Nächsten und Gott mehr zu lieben? Das ist zum Beispiel der konkrete Maßstab der „Church of the Nativity“ in Baltimore, bekannt durch ihren Erfahrungsbericht „Rebuilt“. Oder erfüllen sich die Verheißungen der Seligpreisungen aus der Bergpredigt? Oder werden die Werke der Barmherzigkeit stärker gelebt? Oder spürt man die Früchte des Geistes, wie sie im Galaterbrief 5 aufgezählt werden?

Welchen Zugang auch immer Sie wählen: Solche Kriterien kann man auf den eigenen Wirkungsbereich umlegen und kontextuell anwenden. Sie merken, es geht dabei um Qualitäten, die oft auch quantitativ messbar sind.

Dr. Georg Plank, Pastoralinnovation

Tipps: Rebuilt Parish Association und Church of the Nativity in Baltimore



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