Ostersonntag, 17.4.2022

In unserer realen, durch Überbevölkerung, begrenzte Ressourcen und die Notwendigkeit zu arbeiten gekennzeichneten Welt ist das Auftreten von Ungerechtigkeiten, Neid und sich daraus entwickelnden Konflikten leider unvermeidlich. … „Gutes Leben“ bedeutet nicht ständiger Überfluss und endlose Bequemlichkeit. Der Prüfstein ist, ob es uns gelingt, mit Engpässen, mit Unrecht, mit negativen Gefühlen und Konflikten umzugehen und in jeder neuen Situation Lösungen zu finden, mit denen alle jeweils Beteiligten ohne Angst und Stress leben können.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 35

Das Geheimnis von Ostern ist unaussprechlich, da helfen Bilder und Poesien zur Vertiefung. Daher freue ich mich über den Text im 1. Korintherbrief: „Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat.“
Christ*innen sind in der Spur Jesu` Diener*innen eines „guten Lebens“ für alle Menschen. Nicht, weil sie es aus eigener Kraft schaffen, sondern weil sie weitergeben, was ihnen geschenkt wurde.

Text und Foto: Georg Plank
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