Dienstag, 19.4.2022

Was Menschen von physikalischen Körpern unterscheidet, ist, dass sie sich untereinander verstehen können. Die Kunst im sozialen Raum so zu navigieren, so dass sowohl ein freundliches Nebeneinander als auch ein verbindendes Miteinander möglich ist, erfordert vor allem eines: Empathie. Empathie hat eine kognitive (gedanklich-intellektuelle), eine fühlende (emotional-intuitive) und eine Handlungsebene.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 58

Christ*innen dürfen Empathie als eine Frucht der Liebe deuten, in Analogie zur Auflistung des Paulus im Galaterbrief 5,22-23. Bitte beachten Sie, dass der Doppelpunkt hinter der ersten Frucht, der Liebe, bewusst gesetzt ist. „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe: Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit.“
So wird deutlich, dass alle guten Früchte, die wir Menschen einander schenken können, die Folge der Liebe sind, mit der Gott uns zuerst geliebt hat.

Den Doppelpunkt nach Liebe habe ich von Christian A. Schwarz gelernt. Hören Sie diesen evangelischen Pastor und Forscher auf dem Podcast Frischetheke.

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