Mittwoch, 20.4.2022

“Einfühlsame und zärtliche Resonanz signalisiert einem Kind, dass es auf dieser Welt willkommen und für andere Menschen eine Freude ist – demgegenüber lässt ein ständiger ungeduldiger Tonfall, genervtes Stöhnen oder gar Unmut seiner Bezugsperson(en) das Kind spüren, dass es seine Umgebungspersonen belastet, ihnen Stress bereitet und dass es sinnlos oder kontraproduktiv ist, sich bemerkbar zu machen und eigene Bedürfnisse anzumelden.”
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 78

Jetzt dann mal ganz ehrlich: Manchmal bin ich entsetzt, in welchem Tonfall Menschen mit ihren Kindern reden. Vor allem dann, wenn sie sich gestresst oder gestört fühlen, klingt das so, als ob sie Hunden Befehle zubellen würden. Natürlich können Kinder manchmal nerven – Erwachsene etwa nicht? Lasst uns aber nie vergessen, dass ihre zarten Seelen sehr verletzlich sind.
Viele Erwachsene, die unter psychischen Problemen leiden, wurden als Kleinkinder hart und lieblos behandelt. Denken Sie daran, wie anders Jesus Kindern begegnet ist als es zu seiner Zeit üblich war!

Text und Foto: Georg Plank
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