Donnerstag, 21.4.2022

Bei knapp 13 000 Menschen, die prospektiv über vier Jahre wissenschaftlich beobachtet wurden, zeigten diejenigen, die sich zwei Stunden pro Woche ehrenamtlich engagiert hatten, mehr positive Gefühle, mehr Optimismus, sie empfanden ihr Leben als sinnvoller, entwickelten weniger körperliche Symptome, erfreuten sich einer allgemein besseren Gesundheit und hatten ein gegenüber der Vergleichsgruppe im Beobachtungszeitraum um über 40 Prozent reduziertes Sterberisiko.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 117

Ist es nicht großartig, wenn man heute wissenschaftlich nachweisen kann, dass sich ehrenamtliches Engagement für andere und für einen guten Zweck positiv auf das eigene Leben auswirkt? Natürlich muss man auf die Balancen achten. Darum heißt es ja auch: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“
Ich freue mich, dass durch solche Untersuchungen alle ermutigt werden, die ihre Zeit, ihre Talente und ihre Ressourcen anderen schenken – sei es für Notleidende, Flüchtlinge, für Bildung und Gemeinschaft, in Vereinen oder Pfarrgemeinden, oder für einen anderen gemeinnützigen Zweck.

Text und Foto: Georg Plank
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