04.05.22: Alles ist verbunden

Welche Formen der Vergemeinschaftung fördern eine Kultur des Lebens und welche nicht? Und welche Rolle spiele ich in diesem wundervollen Gefüge, das uns im Mikro- und im Makrokosmos begegnet, in der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, in allen Beziehungen und Lebensbereichen?

Diese Zusammenhänge beschreibt auf fantastische Weise der deutsche Autor und Dramaturg Fabian Scheidler in seinem jüngsten Buch „Der Stoff aus dem wir sind“. Ausgehend von einer Analyse der Entwicklung im naturwissenschaftlichen Bereich wie in der Physik oder der Biologie zeigt er auf, dass ein rein mechanistisch-technokratisches Weltbild, wie es nach wie vor medial und pädagogisch vermittelt wird, längst falsifiziert worden ist. Er zitiert den Quantenphysiker Richard Feynmann, der betont: „Die Wissenschaft kann dem Mysterium einer Blume nie etwas wegnehmen, sondern nur etwas hinzufügen!“

Dr. Georg Plank, Pastoralinnovation

Videotipp

Vortrag von Fabian Scheidler

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Ein Gedanke zu „04.05.22: Alles ist verbunden

  1. Elisabeth Prelog-Igler Antworten

    Was ist Verbindung?

    Oft liest man jetzt in den sozialen Netzwerken, dass wir uns verbinden müssen und alles wird gut sein. Daraus ergeben sich viele Fragen. Z.B. Was ist Verbindung? Wie soll diese aussehen? Wie fühlt sich das an, verbunden zu sein? Was können wir tun?

    Wir müssen erkennen, dass jeder Mensch wichtig und unersetzlich ist, und sich genau an seinem Platz befindet. Wir alle sind Teil einer gemeinsamen Seele und sollten anfangen, uns gegenseitig zu fühlen, zu akzeptieren und wertzuschätzen. Den anderen als wichtig zu sehen und nicht sich an erster Stelle.

    Alle Menschen leben in einem zusammenhängenden Netzwerk, in dem sogar Gedanken wortlos von einem zum anderen fließen. Wir überprüfen uns ständig in Bezug auf unsere Mitmenschen mit dem Ziel, uns in der Gesellschaft sicherer zu fühlen.

    Heutzutage wollen verschiedene Akteure die Massen durch Medien, Kultur, Bücher und Filme instrumentalisieren. Durch diese Formen der gesellschaftlichen Einflussnahme werden gezielt Revolutionen herbeigeführt. Wir sollten daher versuchen, eine positive soziale Einflussnahme zu bewirken, wenn wir uns nach dem Prinzip „globale gegenseitige Verantwortung“ miteinander verbinden.

    Ich hoffe daher, dass wir diese Zeit des Coronavirus vernünftig nutzen und erkennen, dass unser Wissen begrenzt ist und die Weisheit der Natur unermesslich groß ist. Und dass wir damit beginnen sollten, unsere Einstellung zu einander zu verbessern und dass wir uns damit der Natur näher bringen.

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