Samstag, 21.5.2022

Beziehungsorientierte Pädagogik ist keine Watte-Pädagogik, sondern Pädagogik mit beidem: Empathie und natürlicher Autorität. Empathie im schulischen Kontext bedeutet, auf die Person der Kinder und Jugendlichen zu fokussieren, ihre Perspektiven zu berücksichtigen und sie (in einem tieferen über das Optische hinausgehenden Sinne) zu „sehen“.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 82

Nicht nur in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sondern auch mit Erwachsenen bin ich immer wieder fasziniert von der Frage, wie es gelingen kann, wahrzunehmen, was tatsächlich passiert. In einer Gruppe oder Besprechung ist es schon herausfordernd, alle und alles im Blick zu haben. Noch spannender ist es, ob wir mehr wahrnehmen als unsere Augen sehen können.
Wie gut können wir körpersprachliche Signale deuten? Gelingt es uns, zwischen den Zeilen des Gesagten zu lesen? Hören wir nicht nur, was jemand sagt, sondern verstehen wir, was jemand meint?

Wussten Sie, dass es unterschiedliche Arten des Zuhörens gibt? Hören Sie dazu Otto Scharmer:

Text und Foto: Georg Plank
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