Donnerstag, 26.5.2022

Erst seit relativ kurzer Zeit wurde deutlich, dass die Art, wie wir unser Gehirn gebrauchen, sich umgekehrt auch auf seine materiellen Strukturen auswirkt … Was wir erleben, was wir tun und welchen Lebensstil wir pflegen, wirkt sich auf die stofflichen Strukturen des Gehirns aus.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 109

Solche Erkenntnisse der Hirnforschung und anderer Wissenschaften bestätigen, was spirituelle Traditionen schon lange „wissen“: Die Unterteilung in Körper, Geist und Seele ist eine künstliche. Tatsächlich sind wir ein Leib. Tatsächlich ist das, was wir mit Körper, Geist und Seele bezeichnen, auf komplexe Weise miteinander verbunden, interagiert in jeder Sekunde unseres Lebens und beeinflusst sich gegenseitig.
Materie und Geist sind – so scheint es – unterschiedliche Erscheinungen einer großen Wirklichkeit. Ergibt sich daraus nicht logisch die Konsequenz, bei der Suche nach einem guten Leben stärker auf Qualitäten zu setzen als auf ein vorwiegend quantitatives und zerstörerisches Wachstum?

Zum Zusammenhang von Materie und Geist hat Fabian Scheidler geforscht:


Text und Foto: Georg Plank
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