Samstag, 28.5.2022

Zu den „nahestehenden Anderen“, die ins eigene „Selbst“ eingewoben sind, zählen nicht nur Angehörige oder Freunde und Freundinnen, mit denen wir verbunden sind, sondern auch Vorbilder, prominente Personen oder spirituelle Lehrer und Lehrerinnen, die wir bewundern oder verehren und mit denen wir uns identifizieren. Auf diese Weise ins eigene „Selbst“ integriert sein können, wie Untersuchungen zeigen, nicht nur reale, sondern auch fiktionale Figuren.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 61

Pippi Langstrumpf ist eine dieser fiktionalen Figuren, die wahrscheinlich nicht nur mein Leben entscheidend geprägt haben. In unserer mediatisierten Welt bieten sich unendliche Möglichkeiten an, positive Vorbilder bekanntzumachen. In Schulen und Bildungseinrichtungen wird dies immer mehr genutzt.
Aber auch in traditionellen Formen der Verkündigung und Katechese entdecken viele immer mehr Chancen, sowohl biblische und kirchengeschichtliche Personen als auch inspirierende Vorbilder in Literatur, Kunst und Film zu verbreiten. Übrigens, auch das ist ein Argument für den Einsatz von Beamer und Screens in Kirchen!

Text und Foto: Georg Plank
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