Samstag, 4.6.2022

Psychische Stressoren und soziale Erfahrungen haben sich in den letzten Jahren als die einflussreichsten auf unsere Biologie einwirkenden Faktoren herausgestellt. Sie bestimmen sogar, wie lange wir leben. Die große Mehrheit aller Erkrankungen ist nicht erblich, sondern wird dadurch verursacht, dass die Klaviatur unserer Gene in einer Art und Weise bespielt wurde, die – um im Bild zu bleiben – zu Missklängen oder zu einer Beschädigung des Klaviers geführt hat.
Joachim Bauer: Das empathische Gen, Seite 18

„Momentan ist gerade sehr viel los !“ Diese Antwort auf die Frage „Wie geht es dir?“ hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Mit dem „momentan“ lügt man natürlich sich selbst und andere an. Denn in Wirklichkeit ist immer öfter „momentan“. Wie kann es gelingen, dem ständigen „zu viel“, „zu schnell“ und „zu laut“ zu entkommen? Auf der individuellen Ebene helfen dabei eine konsequente spirituelle Praxis, regelmäßige Bewegung und das, was traditionellerweise „Muse“ heißt.
Der Hirnforscher Bernd Hufnagl bezeichnet sie als das Tagträumer-Netzwerk im Gehirn. Ohne dessen Aktivierung könne das kreative Lösungspotential des Menschen nicht funktionieren.

Einige Interviews mit Bernd Hufnagl finden Sie hier.

Text und Foto: Georg Plank
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