08.06.22: Spielen ist mehr

In der Flow-Forschung, die ich im letzten Blogbeitrag erwähnt habe, wird immer wieder mit dem Bild spielender Kinder versucht zu illustrieren, dass es nicht um Perfektionismus geht, auch nicht um übertriebene Steuerung oder gar Machbarkeitswahn. Entscheidend ist das Aufgehen in ein gegenwärtiges Erleben, um ein konzentriertes Fokussiert-Sein ohne Ablenkung, um ein achtsames Dasein in Verbundenheit.

Fragen Sie sich bei der nächsten Sitzung oder auch bei einer Videokonferenz, ob diese Qualitäten spürbar sind? Überlegen Sie gemeinsam, was sie fördert oder behindert und wie sehr Sie bereit sind, damit anzufangen.

Solche Forschungen und Erlebnisse lassen mich besser verstehen, warum Jesus uns auffordert: Werdet wie die Kinder, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich!

Dr. Georg Plank, Pastoralinnovation


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2 Gedanken zu „08.06.22: Spielen ist mehr

  1. Gerhard Jagenbrein Antworten

    Spielende Kinder – egal welchen Alters – zuzusehen zeigt, wie es auch bei Erwachsenen möglich wäre, sich “absichtslos” an die eigenen Möglichkeiten und Grenzen “heranzutasten”.

  2. Elfriede Monihart Antworten

    Im Spielen und während des Spielens sind wir ganz im Jetzt. Wir vergessen die Zeit. Wir sind einfach da. Es sind eigentlich himmlische Augenblicke, die uns einen Blick in ein Leben außerhalb von Zeit und Raum erlauben. Wichtig ist für mich beim Spielen die Absichtslosigkeit – es geht mir dabei nicht ums Gewinnen. Spiele, die unsere Kreativität fordern und fördern mag ich besonders.

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