22.06.22: Wie Gott uns schuf

Angesichts wachsender humanwissenschaftlicher Erkenntnisse über den Menschen als Individuum und als Sozialwesen bietet die paulinische Sicht einer „Einheit aller in Christus“ die theologische Basis, um alle nach wie vor bestehenden Differenzierungen und Diskriminierungen zu überdenken und ggf. zu verändern.

Das Wissen, dass zum Beispiel geschlechtliche Identitäten weitaus vielfältiger sind als lange Zeit angenommen, sollte einer jahrhundertelangen diskriminierenden, entwürdigenden und oft tödlichen Praxis endgültig jegliche Legitimation entziehen. Beim synodalen Weg der deutschen katholischen Kirche hat sich immer wieder Mara Klein zu Wort gemeldet: “Es ist eine sehr engstirnige Weltsicht, in der es nur Mann und Frau gibt und nur Mann und Frau, die aufeinander verwiesen sind. Ich weiß aus meinem sehr tiefen Glauben heraus, dass es für Gott keine Rolle spielt. Oder besser gesagt: dass Gott mich genau so positiv annimmt, wie ich bin.” Mara Klein ist divers und studiert katholische Theologie.

Dr. Georg Plank, Pastoralinnovation

Videotipp

Die Dokumentation “Wie Gott uns schuf”


Wie denken Sie darüber? Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Thema gemacht? Wir freuen uns über Ihr Feedback – per E-Mail oder hinterlassen Sie uns einen Kommentar!
Und: Empfehlen Sie den Blog gern weiter!

zu den Blogbeiträgen

Derzeit arbeiten wir an einer neuen Website, die im Frühsommer online geht. Aufgrund der Anpassung an verbesserte Sicherheitsstandards finden Sie den Blog in diesem Jahr unter dieser Adresse. Hier geht es zum Pfingstkalender.

Veröffentlicht in Blog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.